Integration durch Sport

Schule: Heimschule Lender Sasbach
Klasse: 9f
Namen der Autoren:
Sabrina Claus, Jan-Philipp Gleichmar, Katrin Sutterer, Mark Bauer-Sandoval

Thema des Wettbewerbsbeitrags
Integration durch Sport

Journalistische Form des Wettbewerbsbeitrags
Journalistischer Beitrag : Interviews .     
Interview

Dokumentation der Arbeit:
Themenfindung
Warum haben Sie das Thema ausgewählt?
Welche Themenaspekte standen im Zentrum Ihrer Arbeit?
Welche Quellen haben Sie genutzt?
Wir wählten dieses Thema aus, da wir selbst viel mit Sport zu tun haben und uns dieses Thema aufgrund unserer persönlichen Aktivitäten in Vereinen angesprochen hat. Im Zentrum unserer Arbeit war vor allem zu beweisen, dass Integration durch Sport möglich ist. Unsere Quellen bestanden aus den verschiedenen Interviews, die wir geführt haben und den befragten Personen.

Teambildung
Wie groß war/ist das Team?
Haben Sie eine Aufgabenteilung vorgenommen?
Wenn ja, in welcher Form?
Unser Team bestand aus vier Personen. Die Aufgaben haben wir zum Teil aufgeteilt. Jeder hat selbstständig seine eigenen Interviews organisiert, geführt, aufgeschrieben und verarbeitet. Die Zusammenfassung und die vollständigen Dokumentation wurde aber von der Gruppe bearbeitet.

3. Recherche
Welche Möglichkeiten der Recherche haben Sie genutzt?
Gab es Probleme?
Wenn ja, welche?
Wir haben persönlich in den verschiedenen Vereinen nachgefragt und uns direkt vor Ort informiert. Einige Probleme bestanden darin, dass einige Sportler die Interviews nicht ernst genommen haben und wir die Antworten aufgrund dieser Probleme nicht richtig verwerten konnten.

4. Ergebnisse
Skizzieren Sie kurz die Ergebnisse Ihrer Recherche.
Die Befragten haben zum Teil sehr ähnlich geantwortet. Aus den Antworten konnten wir schließen, dass Sport beim Integrieren hilfreich ist und viel Zusammenhalt zwischen den Spielern und verschiedenen Nationalitäten schafft.

  5. Resümee
Ziehen Sie Ihr persönliches Fazit zu dem Projekt.
Hat die Teilnahme am Projekt Ihnen geholfen, ein tieferes Verständnis für andere Kulturen sowie politische und gesellschaftliche Zusammenhänge zu
entwickeln? Wenn ja, in welcher Form?

Unser Fazit zu diesem Projekt ist sehr positiv ausgefallen. Die größten Teile unserer Vermutungen haben sich dadurch bestätigt. Außerdem konnten wir offen mit allen Spielern reden und haben auch viele Einblicke in die Vereine bekommen. Dieses hat uns positiv überrascht. Vor allem aber war es unser Ziel zu beweisen, dass Integration mit und durch verschiedene Sportarten möglich ist. Es war eine angenehme Erfahrung für uns, Einblicke in andere Kulturen und mehr Verständnis für diese zu bekommen. Wir hatten viel Spaß und haben dabei wertvolle Erfahrungen für uns gesammelt.
 

Integration durch Sport

Organisation:

10.11.11

Themenverteilung, Gruppeneinteilung, Verantwortliche

Unser Thema: Integration im Sport
Unsere Gruppe: Katrin, Sabrina, Jan– Philipp, Mark
Unsere Verantwortlichen:
    - Jan– Philipp: Fußball (FV Ottersweier)
                  und Basketball ( TV Bühl)
                  Rugby (TV Bühl)
    - Mark:          Volleyball (TV Bühl)
    - Katrin:          Turnen (TVO)


17.11.11

Themenbeschreibung, Vorgehensweise, Terminabsprache

Themenbeschreibung:
Dieses Thema zeigt, wie man sich durch Sport integrieren kann.
Vorgehensweise:
Wir haben vor Interviews mit Spielern und Trainern zu führen um herauszufinden, wie Integration in den jeweiligen Sportvereinen umgesetzt wird.
Terminabsprache:
1.12. (da wir an diesem Tag die Mittagsschule freigestellt bekommen)
Bei den anderen Terminen richten wir uns nach den betreffenden Vereinsmitgliedern.
 

Arbeitspapier                 24.11.11

1.Ziel der Untersuchung:


Zielsetzung:

Was wollen wir erreichen?

Wir wollen herausfinden ob Sport die Integration fördert.
Und falls ja, auf welche Art.


Was fragen wir?

Fragen haben wir bereits überlegt.
Wir haben zwei verschiedene Bögen:
einen für Trainer und einen für Spieler

Bei dem Bogen an die Trainer bezogen wir uns besonders darauf, herauszufinden wie bzw. ob sie ihr Training für Ausländer anders gestalten, ob sie Probleme mit Ausländern haben oder selbst ausländische Wurzeln haben und vielleicht damit Probleme als Trainer haben.

Bei dem Bogen für die Spieler versuchten wir herauszufinden ob das Zusammenspielen mit Deutschen und Ausländern klappt und sich auf das Verhalten im normalen Alltag auswirkt.


Was erwarten wir?
 
Wir erwarten einige positive Antworten , die uns zeigen dass Integration durch Sport bei uns in der Umgebung funktioniert.
Wir erhoffen uns durch das Ergebnis herauszufinden ob Sport bei der Integration beiträgt.
 



Geplante Vorgehensweise:


Mit wem und warum?

Wir haben vor Trainer und Spieler verschiedener Vereine und Sportarten zu interviewen.

Wir wollen durch diese Interviews herausfinden wie Spieler und Trainer die Integration im Sport sehen und kennen lernen.
Wir wollen außerdem herausfinden, ob es Unterschiede der Ansichten der Trainer und der Spieler gibt. Falls ja welche und warum?


Warum sind diese Leute wichtig?

Trainer sind im direkten Kontakt mit den Spielern.
Sie leiten das Training, können die Spieler am besten einschätzen und haben viel Erfahrung im Bezug auf Konflikte unter Einheimischen und ausländischen Jugendlichen.

Wir wollen natürlich auch die Sicht der Spieler kennenlernen, da sie ja die „Hauptpersonen“ in unserem Projekt sind.
Die Spieler sind diejenigen, die mit den Ausländern zusammenspielen
 

Fragen an die Spieler

1.  Allgemeine Fragen wie Name, Alter, Herkunft und Wohnort.
    

2. Wie lange machst du diesen Sport schon?


3. Seit wann spielst du in diesem Verein?


4. Was hat sich bei dir verändert, seit du in diesem Verein spielst?


5. Wie versteht ihr euch untereinander? Welche Unterschiede
     gibt es wenn man mit Deutschen oder  Ausländern/ Migranten
     Migrantenkindern spricht?


6. Unternimmst du manchmal etwas mit Deutschen bzw.     
    Ausländern aus deinem Verein?


7. Wie reagierst du jetzt, wenn es Streit zwischen Deutschen      
     und Ausländern gibt?


8. Wie oft gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen
     Deutschen  und Ausländern im Verein bzw. beim Sport?


9. Wie werden Ausländer im Training/ vom Trainer behandelt?
    Gibt es dabei Unterschiede?
 

Fragen an den Trainer

1. Allgemeine Fragen wie Name, Alter, Herkunft, Wohnort
     
    
2. Wie lange trainierst du diesen Verein schon?


3. Gibt es im Verein gemeinsame Unternehmungen außerhalb
    des Trainings?


4. Welche Besonderheiten gibt es beim Training mit Ausländern ?


5. Wie oft gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen
    Deutschen und Ausländern?


6. Wie gehen sie mit ihrem gemischten Team um?


7. Was für besondere Methoden haben sie, um Ausländer beim
    Sport zu integrieren?


8. Welche Probleme haben sie als ausländischer Trainer ? Gibt es  
    Probleme mit anderen Trainern oder Spielern aufgrund ihrer
    Herkunft?


9. Welche Probleme gibt es mit der Verständigung von ihrer
    Seite?
 


Interview mit Alex Scheurer
(Fußballspieler)




Alter: 21 Jahre, Wohnort: Ottersweier, Herkunft: Kamerun
Ich mache diesen Sport seit 12 Jahren.
Ich spiele in diesem Verein seit 12 Jahren.
Durch diesen Verein bzw. Sport konnte ich mich schneller in die Gesellschaft integrieren.
Ich habe zu jedem in meinem Verein ein sehr gutes Verhältnis, aber natürlich gibt es Leute die man mehr mag und Leute die man weniger mag.
Für mich gibt es keine Unterschiede im Gespräch mit Deutschen oder Ausländern
Ich unternehme gerne und oft etwas mit Deutschen und Ausländern, gerade wegen den verschiedenen Temperamenten.
Die Mischung macht‘s, so wird mir nie langweilig.
Bei Streitigkeiten höre ich mir generell beide Seiten an und komme dann zu einem Entschluss.
Es ist mir egal ob Ausländer oder Deutscher.
Bei größeren Gruppen kommt es öfter dazu, dass es Meinungsverschiedenheiten gibt.
Oft haben die Streitigkeiten etwas mit dem Temperament oder dem jeweiligen Stolz zu tun.
Ich selbst habe keine Vorurteile und eigentlich werden bei uns alle gleich behandelt.
 


Interview mit Mato Dukic
(Fußballspieler)




Alter: 15, Herkunft: Kroatien, Wohnort: Bühl
Ich spiele seit sechs Jahren, habe aber zwischendurch mal eine zweieinhalbjährige Pause gemacht.
Ich bin seit 6 Jahren in diesem Verein.
Ich bin ausgeglichener als vorher.
Meistens verstehen wir uns super. Bei uns gibt es keine Unterschiede zwischen Ausländern und Deutschen.
Ich unternehme viel mit Deutschen und Ausländern, mit denen ich mich gut verstehe.
Ich versuche zu schlichten und keine Seite zu bevorzugen.
Ja oft, aber wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.
Nein, überhaupt nicht. Auf dem Spielfeld ist jeder gleich. Niemand wird bevorzugt oder vernachlässigt.
 


Interview mit Alexander Habrecht
(Fußballspieler)




Alter: 15, Herkunft: Deutschland, Wohnort: Bühl
Ich mache diesen Sport seit 11 Jahren
Ich spiele in diesem Verein seit 11 Jahren.
Es hat sich nicht viel verändert. Ich habe neue gute Freunde gefunden und habe Spaß am Fußball.
Es gibt bei uns keine Unterschiede.
Wir unternehmen sehr viel. Schwimmbad, bolzen,…
Und so gut wie nach jedem Spiel gehen wir alle zusammen Pizza essen.
Ich versuche sie auseinander zu halten und bin unparteiisch.
Ja, sehr oft. Meistens sind es die Verlierer die Ausländer bzw. Deutsche beschimpfen, weil sie nicht verlieren können.
Normalerweise nicht.
 


Interview mit David Jäger
(Fußballspieler)




Alter: 16, Herkunft: Deutschland, Wohnort: Ottersweier
Ich mache diesen Sport seit 11 Jahren.
Ich bin in diesem Verein seit 9 Jahren.
Ich bin besser geworden im Fußball.
Ganz gut. Egal ob Ausländer oder nicht.
Nein, ich unternehme sehr selten etwas mit meiner Mannschaft.
Ich bleibe unparteiisch und versuche zu schlichten.
Nicht so oft.
Alle werden gleich behandelt.
Das einzige was unser Trainer mal gesagt hat ist, dass sie alle Deutsch reden sollen.
 


Interview mit Ruben Wolochin
(Volleyballtrainer 1.Bundesliga)




Alter: 41 Jahre, Herkunft: Argentinien, Wohnort: Bühl
Seit 20 Jahren als Trainer.
Ich trainiere hier seit März 2011.
-
Bei uns gibt es keine Unterschiede. Wir verstehen uns alle untereinander.
-
Muss ich nicht, weil wir als Team und ohne Streit spielen
Soweit ich weiß, nie.
Als Trainer mache ich keine Unterschiede, weil sie alle Mitglied sind in „unserem Team“.


Interview mit Cengiz Genc
(Kickboxer)



Alter:16 Jahre, Herkunft: Türkei, Wohnort: Achern
Seit 3 Jahren
Ebenfalls seit 3 Jahren
Ich habe vor allem viel über Zusammenhalt und Spaß am Sport gelernt.
Bei uns sind alle gleich. Wir halten zusammen, sind ein Team und machen keine Unterschiede bei der Herkunft.
Wenn wir Wettkämpfe haben sieht man sich natürlich und ist dann auch zusammen in der Gruppe unterwegs. Aber Privat eher weniger.
Wenn ich mit reingezogen werde, versuche ich es gerecht zu regeln. Ich finde man kann keine Unterschiede zwischen Deutschen und Ausländern machen.
So gut wie nie. Wir versuchen uns gegenseitig zu helfen und Tipps zu geben. Es geht uns hauptsächlich um den Sport.
Unser Trainer ist auch Ausländer und er behandelt alle gleich.

Informationen zum Beitrag

Titel
Integration durch Sport
Autor
Katrin, Sabrina, Jan-Philipp, Mark
Schule
Heimschule Lender Sasbach, Sasbach
Klasse
9f von 2011/2012
Quelle
Frankurter Allgemeine Zeitung
Projekt
Die Welt in Bewegung - Migration
Kategorie
Print

Beruf und Chance

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