Umweltmigration keine Erscheinung der Moderne

Der Klimawandel sorgt weltweit immer wieder für Schlagzeilen. Doch was die wenigsten wissen ist, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten, ihre Heimat, ihre Wurzeln und ihre Kultur hinter sich lassen müssen. Somit sind sie gezwungenermaßen zu Migranten verurteilt.

Umweltmigration: Eine ernstzunehmende Angelegenheit.

Selbst wenn dieses Thema relativ selten in den Schlagzeilen erscheint, so sollte man es doch sehr ernst nehmen. „Umweltmigration“ beschreibt die Art der Migration in der die Menschen wegen einer Naturkatastrophe, Raubbau (z. B. Abholzung der Wälder, Kohle-und Ölschieferabbau) oder einem naturalistischem Phänomen unfreiwillig umziehen müssen. Ein Beispiel dafür ist das Volk der Caterets, die wegen des ansteigenden Wasserspiegels ihre Insel verlassen mussten. Dies sind die ersten Klimaflüchtlinge und werden nicht die einzigen bleiben.

Umweltmigration keine Erscheinung der Moderne I

Die Gründe:

Die meisten Ursachen sind nicht natürlichen Ursprungs, sondern meist schaffen Menschen die Voraussetzungen für Umweltkatastrophen. Viele Ureinwohner Südamerikas müssen ihr Land verlassen, sprich emigrieren um einen neuen Lebensraum zu finden, da die Menschen den Urwald abholzen und ihr Zuhause vernichten. Ein anderes Beispiel ist das viele Inselvölker nicht mehr fischen können da die Meere völlig verschmutzt sind und sie dadurch keine Nahrung haben. Aber nicht nur kleine Völker sind betroffen, sondern auch Großmächte wie z.B. USA sind bedroht denn wenn der Meeresspiegel weiter ansteigt könnte mit New York zum Beispiel das passieren:

Umweltmigration keine Erscheinung der Moderne II

Große Teile des Stadtteils könnten untergehen und die Wirtschaft lahmlegen. Gleichzeitig trocknen im Bundesstaat Texas riesige Anbauflächen aus was in den USA eine Getreideknappheit verursachen könnte das Texas die ganze USA mit Korn beliefert. Nicht nur Texas ist davon betroffen sondern auch große Teile Afrikas werden unter großen dürren leiden da oft Regenzeiten ausbleiben werden und unterirdische Quellen nicht ewig halten.

Fazit:

Man müsste sich ausrechnen wie viel es kostet Millionen Umweltflüchtlinge aufzunehmen oder in Techniken zu investieren die die Menschheit von solchen Katastrophen bewahrt. Ich denke letzteres ist billiger. Solche Phänomene können wir zwar nicht mehr vermeiden aber wir können versuchen Technologien zu entwickeln um damit klar zu kommen.

Informationen zum Beitrag

Titel
Umweltmigration keine Erscheinung der Moderne
Autor
Pierric, Jeremy
Schule
Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum, Bad Bergzabern
Klasse
9c von 2011/2012
Quelle
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Projekt
Die Welt in Bewegung - Migration
Kategorie
Print

Beruf und Chance

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