Projekt zum Thema Migration im Profi Sport

Die Vorgehensweise:

Als erstes suchten wir uns aus, über welches Thema wir berichten wollten. Wir waren uns schnell einig und entschieden uns für den Sport, insbesondere für Volleyball, da wir zum TV Bühl, dem Bundesliga-Verein, Kontakte haben.

Im Unterricht erstellten wir dann unsere Fragen und gestalteten den Fragebogen, da es uns in der kurzen Zeit nicht möglich schien, jeden einzelnen Spieler zu befragen.

Wir machten einen Termin mit dem Manager aus und gaben den Spielern am festgelegten Tag vor dem Tag die Fragebögen. Leider waren nicht alle Spieler da, sodass wir ein zweites Mal zum Training mussten. Alle konnten wir dennoch nicht befragen, da die Spieler immer erst sehr knapp vor Trainingsbeginn kommen.

Unsere Ergebnisse:

Von 7 befragten Spielern waren nur zwei jünger als 25.
3 von 7 Spielern sind aus der EU (es wurden nur ausländische Spieler befragt)
2 Spieler wanderten bereits im Kindesalter aus.
Nur 2 Spieler wanderten mit der Familie/einem Teil der Familie aus
6 von 7 Spielern war Volleyball so wichtig, dass sie dafür auswanderten, einer wanderte als Kriegsflüchtling aus.
Alle fühlen sich gut aufgenommen in Deutschland, auch wenn einige von gewissen Vorurteilen in der erlebten deutschen Gastfreundschaft sprachen.
Alle Spieler haben Freunde in Deutschland gefunden und einen Arbeitsplatz, nämlich den als Volleyballspieler.
Nur wenige haben Probleme bei Gesprächen mit Einheimischen, werden dann aber von Familie oder den Teamkameraden unterstützt.
Jeder ist zufrieden mit dem Platz in der Mannschaft, dennoch sind sich einige nicht sicher, ob sie für immer in Deutschland bleiben wollen.
Alle wären gerne manchmal in ihrem Heimatland, holen dies aber dann in einem Urlaub in den Ferien oder nach der Saison nach. Die meisten besuchen im Urlaub ihre Verwandten.

Unser Fazit:
Da alle Spieler sich in Deutschland gut aufgenommen fühlen, aber dennoch gerne Urlaub in ihrem Heimatland machen, ist Deutschland zwar gut in Sachen Integration und Aufnahme, aber - und das ist ja klar- es kann das Heimatland der Spieler nicht ersetzen!


Erarbeitet von Marco Rossano, Jonas Ehinger und Alexander Maier der Heimschule Lender in Sasbach.

Anlage

Siehe PDF Auswertung des Fragebogens TV Bühl

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Informationen zum Beitrag

Titel
Projekt zum Thema Migration im Profi Sport
Autor
Marco Rossano, Alexander Maier, Jonas Ehinger
Schule
Heimschule Lender Sasbach, Sasbach
Klasse
9f von 2011/2012
Quelle
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Projekt
Die Welt in Bewegung - Migration
Kategorie
Print

Beruf und Chance

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