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Es nimmt kein Ende

Zahl der Fluchtmigranten steigt weiter


Italien, Mai 2011. Auf der italienischen Insel Lampedusa  landen 1450 aus Libyen stammende Flüchtlinge. Erst am Tag zuvor wurden dort 609 Menschen aus Seenot gerettet. Doch so geht es nicht allen. Drei Wochen zuvor wurden  drei Leichen nahe der Insel  gefunden, allesamt Flüchtlinge. Die Umstände dieser gefährlichen, teils tödlichen Reise sind verschieden. Zum einem liegt es an Natur- und Umweltkatastrophen, dass die dort lebenden Menschen fliehen müssen, wie man es zuletzt in Japan sehen konnte, zum anderen, dass die Menschen wegen ihrer Religion oder durch rassistische Diskriminierung verfolgt oder vertrieben werden. So geht es auch Karim(42). Karim musste aus dem  Irak fliehen, weil er sich von den Muslimen abgewandt hatte und Christ wurde. In einem Interview schreibt er, dass er vom Irak aus über den Nordirak und der Türkei nach Deutschland geflohen sei, bis er endlich in Sicherheit war. Dort konnte er seine Religion frei ausüben. Die Wege zu solch einer Flucht sind gefährlich. Die Flüchtlinge verstecken sich in allen erdenkbaren Fahrzeugen, wie zum Beispiel Lastwagen. Die Zahl der Fluchtmigranten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Laut BAMF(Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) wurden allein 2009 27.649 und 2010 41.332 Asylanträge gestellt. Allerdings sieht es nicht so aus, als ob die Zahl sich in den nächsten Jahren verringern würde.
 

Informationen zum Beitrag

Titel
Es nimmt kein Ende
Autor
Friederike Kienzle
Schule
Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum, Bad Bergzabern
Klasse
9c von 2011/2012
Quelle
Frankurter Allgemeine Zeitung
Projekt
Die Welt in Bewegung - Migration
Kategorie
Print

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