Sind wir nicht alle gleich?

Sind wir nicht alle gleich?

Am 4. Dezember 2000 wurde, auf der UN Generalversammlung, aufgrund des Anstiegs der Migration auf der ganzen Welt, der 18.12. als Tag der Migranten eingeführt.
Der Sinn war, das die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, sowie die zwischenstaatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, mehr Informationen über die Menschenrechte und Grundfreiheiten von Migranten erfahren, und sich austauschen können.
Das Verhalten hat sich trotzdem nicht geändert. Politiker reden immer noch von „ihnen“ und „uns“. Migranten haben es immer noch schwer in anderen Ländern Fuß zu fassen und auch ein Aufenthaltsrecht zu erhalten. Wir wissen doch alle das Kriege, Hunger, Unterdrückung und auch Naturkatastrophen der Grund für die Migration ist. Diese Menschen kommen zu uns oder in andere Länder um ein neues Leben anzufangen da es in ihren nicht mehr möglich ist. Doch Wir, die wirklich „reichen“ Länder sträuben sich immer noch so sehr dagegen, diese menschen aufzunehmen, aber mit welchem recht? Sind wir was besseres? Oder ist es weil sie nichts haben, denn ich denke würde jeder von ihnen viel Geld mit bringen würde das ganze Thema ganz anders behandelt werden.
Doch wir sind doch alle einfach nur menschen und was aus uns wird, entscheiden nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Umgebung und das Land in dem wir leben. Und das in unserem Jahrhundert sagen zu müssen ist schon Ziemlich traurig. Jeder sollte heutzutage selbst entscheiden können, wie er lebt und vor allem wo er lebt. „Der tag der Migranten“ ich habe ehrlich gesagt noch nie etwas davon gehört. Nur durch Zufall bin ich darauf gestossen, das alleine zeigt ja schon wie wenig wir uns damit befassen. Und mal ehrlich langsam müssen wir anfangen zu akzeptieren, und es zulassen uns zu öffnen.
Wir müssten doch schon längst erkannt haben, dass wir auch friedlich mit anderen Nationen zusammen leben können. Denn schließlich leben wir Tür an Tür mit ihnen, wie mit unseren Freunden, Nachbarn oder auch Geschäftspartnern.
Wir betreiben seit Jahrhunderten Handel mit anderen Ländern und durch die Globalisierung reisen Geschäftsmänner- und Frauen rund um die Welt, es wird alles vereint.
Alle Menschen sind ja irgendwie Migranten, wer kann noch behaupten in der Geburtsstadt seiner Eltern oder Großeltern zu Leben. Klar kann man sagen das es ja innerhalb Deutschland ist und nicht gilt aber wieso? Im Grunde ist es doch trotzdem ein „Weiterziehen“. Die Völkerwanderung gibt es schon seit dem es Menschen gibt. Wie sonst haben wir uns über die ganze Welt verteilt.
Jeder Mensch hat doch das Recht, sich so zu entfalten wie er möchte, und wenn ich weiß ich kann in einem anderen Land viel mehr erreichen, und mich auch besser entwickeln, sollte ich diese Chance auch nutzen können.

Sind wir nicht alle gleich?

Informationen zum Beitrag

Titel
Sind wir nicht alle gleich?
Autor
Ena Krahn
Schule
Staatliche Schule Gesundheitspflege W1, Hamburg
Klasse
FOS 11-1 von 2011/2012
Quelle
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Projekt
Die Welt in Bewegung - Migration
Kategorie
Print

Beruf und Chance

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