Ausflug zur Hundestaffel der Frankfurter Polizei

Am 12.04.2010 machten wir, die Klasse 6c des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums, einen Ausflug zur Hundestaffel der Frankfurter Polizei.

Von der Schule aus ging es mit der S-Bahn zum Stadion, wo wir von einem sehr netten Polizisten, Herrn Pecha, in Empfang genommen wurden. Er führte uns in das Haupthaus des Polizeigeländes. Dort konnten wir uns erst einmal aufwärmen und es uns bequem machen. In der Zwischenzeit holte Herr Pecha seine beiden Kollegen; dann ging es los:

Es wurden Fragen über Fragen, wie z.B.: Wie lange dauert die Ausbildung der Hunde? Wo leben die Hunde? Oder welche Rassen eignen sich für den Polizeidienst?... gestellt. Trotz dieser gewaltigen Menge an Fragen, wusste Herr Pecha auf jede gleich eine Antwort.

Er erklärte uns, dass die Ausbildung der Hunde drei Monate dauert, wobei jeden Tag acht Stunden trainiert werden. Außerdem erzählte er uns, dass die Hunde bis auf wenige Ausnahmen bei ihrem Halter, einem Hundeführer der Polizei, leben. Zu den Rassen sagte er, dass vor allem der Deutsche und der Belgische Schäferhund, der Dobermann und der Hovawart, aber auch Rottweiler und Riesenschnauzer genommen werden. Nachdem keinem mehr eine Frage einfiel, schlugen die Beamten vor, uns draußen ihre Hunde vorzustellen.

Als erstes war Lucos Schnüffelnase gefragt. Wir versteckten eine Patronenhülse auf einer Wiese und ließen Luco danach suchen. Es war einfach unglaublich: Luco lief die Wiese ein paar Mal ab und schon hatte er die Hülse gefunden. Dies wollten wir noch einmal sehen und versteckten in einem nahen Schuppen ein Stück Plastiksprengstoff. Und wieder enttäuschte uns Luco nicht. Dafür, dass er es so gut gemacht hat, bekam er natürlich eine ordentliche Streicheleinheit von seinem Frauchen, Frau Jagusiak.

Da es einigen von uns doch recht kühl geworden war, unterbrachen wir das Programm und machten eine kleine Aufwärmpause. Nach etwa zehn Minuten ging es weiter.

Nun zeigten Ronja und Luco, wie gut sie ihren Herrchen gehorchen. Danach führte uns Pat vor, wie ein richtiger Polizeihund seine menschlichen Freunde gegen deren Feinde verteidigt. Einige Kinder von uns durften sogar den „Feind“ spielen. Aber zunächst schickten wir natürlich unsere Lehrerin vor. Sie bekam einen so genannten Beißarm und dann wurde Pat auf sie los gelassen. Dieser sprang mit solcher Wucht auf unsere Lehrerin, dass diese glatt umfiel. Das passierte zum Glück keinem von uns Schülern.

Nach dieser Vorführung gingen wir wieder ins Haus, wo wir unsere Sachen holten und uns verabschiedeten. Zum Schluss durften wir alle noch einmal Pat streicheln, dann ging es zurück zur Schule.

Dies war ein schöner Ausflug, den wohl jeder von uns gerne wieder einmal machen würde.

Informationen zum Beitrag

Titel
Ausflug zur Hundestaffel der Frankfurter Polizei
Autor
Johannes Leonhardt, 6c, HvGG
Quelle
Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH
Projekt
Meine Zeitung 2010

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