Mein Schulweg

Ich fahre von Niederrad aus mit der Straßenbahn zur Schule. Wenn ich zur ersten Stunde Unterricht habe, nehme ich die Bahn um 7:25 Uhr. An der Station "Niederräder Landstraße" steige ich ein. Von dort aus sind es acht Stationen bis zur Haltestelle "Platz der Republik", der sich in der Nähe des Hauptbahnhofs befindet. Dort steige ich in die Linie 16 um und fahre bis zur "Hohenstaufenstraße". Jetzt muss ich nur noch die Ampelanlage an der Friedrich-Ebert-Anlage überqueren, um das Goethe-Gymnasium zu erreichen.

 Auf meinem Schulweg begegne ich anderen Verkehrsteilnehmern, wie z.B. Auto- und Radfahrer und Fußgänger. Alle scheinen ein besonderes Ziel zu haben: ihren Arbeitsplatz. Wenn ich aus dem Straßenbahnfenster gucke, sehe ich Autos aller Farben und Marken, aber auch Radfahrer und zahlreiche Fußgänger. Manche rennen und manche gehen ruhig ihren Weg entlang.

 Die Leute in meiner Bahn verhalten sich alle eher still. Einige lesen die Zeitung oder ein spannendes Buch. Andere stehen einfach nur da und warten, bis sie aussteigen müssen. Wieder andere schauen aus dem Fenster. Ich sehe aber auch Schüler, die ihre Hausaufgaben machen, die sie zu Hause nicht erledigen konnten.

 Ich denke über die Schule nach und überlege, wie der heutige Schultag wohl ablaufen wird. Ich überlege, was wir heute im Unterricht behandeln werden. Ich stelle mir die einzelnen Fächer vor und frage mich, ob wir eventuell einen Test schreiben oder einfach nur das Fach bearbeiten wollen. Vielleicht fangen wir ja auch ein neues Thema an. Und schließlich: Wie wird die Pause verlaufen? Und natürlich hoffe ich, dass wir nicht zu viele Hausaufgaben aufbekommen werden. Ich rechne schon mal aus, wann ich wieder zu Hause bin und wie ich wohl meine Freizeit verbringe.

 Um 7:50 Uhr komme ich in der Schule an. Ich lege meine Sachen vor dem entsprechenden Raum ab, schaue zunächst aber noch auf den Vertretungsplan. Als ich keine Mitteilung finde, gehe ich wieder zum Klassenraum zurück. Gleich wird der Unterricht beginnen. Inzwischen treffen auch meine Mitschüler und Mitschülerinnen ein. Sie fragen mich, wie es mir geht, ich antworte und frage zurück.

Informationen zum Beitrag

Titel
Mein Schulweg
Autor
Von Marie-Luise Vörös, Kl. 5a
Quelle
Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH
Projekt
Meine Zeitung 2010

Beruf und Chance

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