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Meine Zeitung 2013

Meine Zeitung 2013

Im Rahmen dieses viermonatigen Redaktionsprojekts erlernen Schüler der Sekundarstufe I den Umgang mit der Zeitung und verarbeiten ihre gewonnenen Eindrücke kreativ, indem sie ihre eigenen Zeitungsseiten und Plakate gestalten.

Meine Zeitung 2013
  • Phase Bewerbungsphase 05.10.2012 - 12.11.2012
  • Phase kommt Projektphase 21.01.2013 - 27.04.2013
  • Phase kommt Beendet 27.04.2013

Das Projekt

Wenn die Zeitung zum Lehrmittel wird

Lokalteil, Wetterkarte, Sportseiten - eine Zeitung ist kein Lehrbuch, liefert aber jede Menge Unterrichtsstoff. Das können die Schüler seit 2007 beim Projekt "Meine Zeitung – Schüler lesen die F.A.Z." erleben.

Zeitung zu lesen ist für die einen eine der schönsten Formen des Müßigganges, für andere tägliche Notwendigkeit. In den meisten Fällen ist die Lektüre eher Lust als Last. Vierzig Minuten nehmen sich die Leser durchschnittlich für die F.A.Z. - das ist nicht lang. Da muss man schon recht schnell lesen und genau aussuchen. Mehr als 100 fünfte, sechste und siebte Klassen von Gymnasien, Real- und Gesamtschulen in Frankfurt und Umgebung können inzwischen davon berichten, was es bedeutet, jeden Tag ein solches Bündel an Informationen in der Hand zu halten und sich damit zu beschäftigen.

Sie haben an dem Projekt "Meine Zeitung" teilgenommen, das die F.A.Z. mit Unterstützung der Frankfurter Stiftung Polytechnische Gesellschaft und dem Aachener Izop-Institut organisiert. Die Schüler erhalten von Ende Januar an drei Monate lang jeden Tag die F.A.Z., lesen sie zu Hause, im Unterricht oder in den Pausen. Freilich ist  das keineswegs ein Kinderspiel, sondern vielfach harte Arbeit für die Schüler  und für ihre Lehrer, die sie bei dem Projekt "Meine Zeitung" begleiten und anleiten. Und das auch in Schulen mit besonders vielen Kindern, in deren Familien kaum Deutsch gesprochen, geschweige denn normalerweise eine deutsche Zeitung gelesen wird.

Doch auch diese Schüler können sich im Laufe der Wochen mit Hilfe der Lehrer herantasten, basteln Collagen, schneiden Bilder aus oder suchen nach bestimmten Themen und Personen oder erstellen Glossare mit bis dahin unbekannten Wörtern. Manche lesen nur den Lokalteil oder lernen die Sportseiten zu schätzen. Aber auch Themen wie "Angela Merkel", die hessische Landtagswahl, China und Tibet, die Bildungspolitik oder die Umweltberichterstattung beschäftigen die Schüler. Eine Lehrerin berichtete, ihre Klasse habe die Vor- und Nachteile verschiedener Medien diskutiert und sei dabei zu der Überzeugung gekommen, die Zeitung sei "das wohl beste Informationsmedium überhaupt". Seine Schüler, kommentierte ein Lehrer, hätten sich durch das Projekt richtig "ernst genommen" gefühlt. Sie hätten nämlich zu Beginn des Projekts ausgerechnet, wie teuer die Zeitungslieferung für ihre Klasse sei und sich angesichts der Summe sehr geehrt gefühlt.

In vielen Klassen wächst während des Projekts auch das Interesse an der Arbeit bei der Zeitung. Die Schüler können bei einem Ausflug in die Redaktion und die Druckerei oder dem Besuch eines Redakteurs in ihrer Klasse jede Menge Fragen stellen und vieles darüber erfahren, wie Zeitung gemacht wird. In einigen Klassen sind im Laufe des Projekts sogar Initiativen für neue Schülerzeitungen entstanden, und manche der Teilnehmer möchten demnächst ein Schülerpraktikum in einer Redaktion machen.

Freilich gibt es nicht nur positive Resonanz. Die Länge und das Niveau vieler Texte machen es in einigen Klassen fast unmöglich, die Zeitung zu lesen. Bei anderen hapert es an der Motivation - eine Schülerin beschäftigte sich in ihrem Langzeitprojekt beispielsweise mit der Frage, warum sich für junge Leser so wenig Interessantes in der Zeitung findet. Eines aber haben viele der Lehrer und Eltern dennoch festgestellt: dass die Zeitungslektüre das Interesse am Lesen geweckt hat. Und dass die Schüler im Laufe der Zeit auch mit schwierigeren Texten zurechtkommen.

Zum Abschluss der intensiven Beschäftigung mit der Zeitung können sich die Klassen selbst auf Recherchetour begeben. Eine Auswahl ihrer Texte wird auf Sonderseiten zum Abschluss des Projekts veröffentlicht. Die anderen Texte und Bilder im Internet. Sie zeigen die ganze Bandbreite des Projekts "Meine Zeitung", für das die Schülerin Aylan aus dem Heinrich-von-Gagern-Gymnasium das Fazit zog: "Ich bin mit fast nichts gekommen und mit viel gegangen."

 Kreative Lehrer sind gesucht. Das gilt ganz allgemein, im Besonderen aber für das Projekt "Meine Zeitung - Schüler lesen die F.A.Z.". Am Ende nämlich wird bei der großen Abschlussfeier der "Kreativste Zeitungs-Lehrer" ausgezeichnet. Und auch Schüler, die sich besonders engagiert an dem Projekt beteiligt haben, werden prämiert. Ein Gewinn ist die Teilnahme an dem Projekt für alle, darin waren sich die Lehrer und Schüler in den vergangenen Jahren einig, denn die Zeitung ist aktueller als jedes Schulbuch und bietet in ihrer Themenvielfalt Stoff für fast jedes Fach.

Interessierte Lehrer von Frankfurter Schulen können die Bewerbungsunterlagen beim IZOP Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren anfordern, welches das Programm pädagogisch betreut. (Kontakt siehe unten).

Patricia Andreae, projektverantwortliche Redakteurin

Ziele

Stärkung von Medien- und Themenkompetenz in frühem Stadium

Selektives Lesevermögen und Bewertung qualitativer Informationen

Die Lesefähigkeit und Medienkompetenz der Schüler soll gestärkt werden, um sich schon in jungem Alter den Zugang zu einem umfangreichen Informationsangebot erschließen zu können.

Das traditionelle Medium "Tageszeitung" kennenlernen

Der Umgang mit traditionellen und neuen Medien soll erlernt, eine organisierte Informationsbeschaffung aufgezeigt und die Verwertung von recherchiertem Material geübt werden.

Durch den täglichen Umgang mit der F.A.Z. lernen die Schüler eine überregionale Tageszeitung kennen und in vielen Fällen durchaus zu schätzen.

Aufgabe

Sinn und Zweck des medienpädagogischen Projekts

Arbeiten im Unterricht mit F.A.Z. und Sonntagszeitung

Neben dem Kennenlernen einer überregionalen Tageszeitung, steht klar die Förderung von Lesekompetenz im Vordergrund des Projekts. Ein früher Kontakt mit dem Medieum "Zeitung" soll hierbei frühzeitig einen Anschluss an die heutige Wissensgesellschaft ermöglichen.

Die Schüler der Sekundarstufe I arbeiten mit der Zeitung im Unterricht, schneiden Artikel aus, veranstalten Zeitungsfrühstücke und sprechen mit den Lehrern über interessante, aktuelle Themen.

Ergebnisauswertung und - verarbeitung

Nachdem sich die Schüler mit der F.A.Z. vertraut gemacht haben, erstellen sie innerhalb des Projektzeitraums beispielsweise ein Lesetagebuch oder Konzipieren eine Langzeitstudie zu einem Thema ihrer Wahl.

Abgabefrist für die Zeitungstexte: 27.04.2013

Die Zeitung als treuer Begleiter

Durch die tägliche Integration der Zeitung in den schulischen und privaten Alltag sowie durch die Anwendung bei der Recherche, wird die F.A.Z. und ebenso die vielfältige Sonntagszeitung zu einem täglichen Begleiter der Schüler, die oftmals nach den Projekten ihre F.A.Z. vermissen.

Ablauf

Durchs Schuljahr gemeinsam mit F.A.Z. und Sonntagszeitung

Start der Projektphase im zweiten Schulhalbjahr

Das Projekt "Meine Zeitung - Frankfurter Schüler lesen die F.A.Z." findet jährlich in der ersten Jahreshälfte für den Zeitraum von zwölf Wochen statt.

Projektzeitraum in 2013:
23.01.-27.04.2013

Die überregionale Tageszeitung als ständiger Begleiter

Für die Dauer des Projekts erhalten alle teilnehmenden Schüler/innen und Lehrer ein kostenloses Abonnement der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Sonntagszeitung.

Zeitung hautnah

Die Schulklassen, die an "Meine Zeitung - Frankfurter Schüler lesen die F.A.Z." teilnehmen, können während des Projekts die Redaktion der F.A.Z. in Frankfurt und einen der drei Druckereistandorte in Mörfelden Walldorf besuchen. Zudem besteht die Möglichkeit ein Mitglied der Redaktion zu sich in die Schule einzuladen und im direkten Dialog mehr über die Zeitung und das journalistische Handwerk zu erfahren.

Preise

Auszeichnung der besten Beiträge

Mitmachen lohnt sich!

Die besten eingereichten Leistungen der Schüler und Lehrer werden am Ende des zwölfwöchigen Projekts im Rahmen bei einer schönen Abschlussfeier ausgezeichnet und prämiert.

Für alle ein Gewinn

Zudem werden diese in einer zum Projektende erscheindenen Sonderbeilage in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung publiziert, sodass jeder Teilnehmer seinen eigenen Beitrag leisten kann.

Es findet darüber hinaus eine Online-Veröffenltichung aller eingereichten Beiträge statt.

Partner

Wertvolle Unterstützung rund um die Uhr

Medienpädagogische Hilfestellung und hochrangige Partnerschaften

Das Redaktionsprojekt „Meine Zeitung - Frankfurter Schüler lesen die F.A.Z.“ wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main (www.sptg.de) und dem IZOP Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren GmbH durchgeführt (www.izop.de).

Die teilnehmenden Lehrer werden mit einem projektvorbereitenden Seminar sowie durch die Bereitstellung von Lehr- und Lernhilfen während des Projekts unterstützt.

Die Mitarbeiter des Instituts stehen darüber hinaus allen Teilnehmern während und auch nach Projektende zur Verfügung.

Fakten

Das regionale Redaktionsprojekt der F.A.Z.

"Meine Zeitung - Frankfurter Schüler lesen die F.A.Z."

  • Projektzeitraum: etwa 12 Wochen in der ersten Jahreshälfte.
     
  • Das regionale, redaktionsbetreute Projekt „Meine Zeitung – Frankfurter Schüler lesen die F.A.Z.“ wird seit 2007 in Zusammenarbeit mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main (www.sptg.de) angeboten.
     
  • Es richtet sich an Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 an Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen und Gesamtschulen im Raum Frankfurt.
     
  • Es können etwa 30 Kurse teilnehmen.
     
  • Die pädagogische Betreuung übernimmt IZOP (Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren GmbH).
     
  • Die Schüler erstellen innerhalb des Projektzeitraums ein Lesetagebuch oder eine Langzeitstudie zu einem selbst gewählten Themas. So verfolgt „Meine Zeitung“ das Ziel, die Lesemotivation der Schüler zu fördern.
     
  • Die Lesefähigkeit und Medienkompetenz der Schüler sollen gestärkt werden, um sich schon in jungem Alter den Zugang zu einem umfangreichen Informationsangebot erschließen zu können.
     
  • Der Umgang mit traditionellen und neuen Medien soll erlernt, eine organisierte Informationsbeschaffung aufgezeigt und die Verwertung von recherchiertem Material geübt werden.
     
  • Die besten Arbeiten werden in einer zum Projektende erscheinenden Sonderseite publiziert. Zusätzlich werden weitere Schülerbeiträge online veröffentlicht.
     
  • Für die Dauer des Projekts erhalten alle teilnehmenden Schüler und Lehrer ein Freiabonnement der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Schulklassen können Redaktion und Druckerei besuchen oder ein Redaktionsmitglied zu sich in die Schule einladen.
     
  • Zusätzlich wird „Meine Zeitung“ von IZOP mit einem projektvorbereitenden Workshop und einem projektbegleitenden Erfahrungsaustausch für Lehrer sowie durch Rechercheveranstaltungen und Lehr- und Lernhilfen unterstützt.
     
  • Die besten Leistungen der Schüler und Lehrer werden am Ende des Projekts bei einer großen Abschlussfeier ausgezeichnet.
     
  • Die redaktionelle Koordination liegt bei Frau Patricia Andreae aus der Rhein-Main-Redaktion.
     
  • Bei Fragen zum Projekt kontaktieren Sie gerne das Institut über unser Kontaktformular.
Haben Sie weitere Fragen zum Projekt? Klicken Sie hier

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Sonderbeilage: Meine Zeitung 2013

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