Teens4Kids - (K)eine Spur von Hunger

(K)eine Spur von Hunger

Zeigen Sie mit Ihren Schülern auf kreative Weise,
wie Sie dem Phänomen Hidden Hunger in Deutschland
mit digitalen Lösungen begegnen.

Teens4Kids - (K)eine Spur von Hunger
  • Phase Bewerbungsphase 04.02.2015 - 12.04.2015
  • Phase kommt Projektphase 16.03.2015 - 21.09.2015
  • Phase kommt Beendet 21.09.2015

Das Projekt

Hidden Hunger – Was ist das denn?!

Kaum zu glauben, aber wahr! Wenn auch nicht auf den ersten Blick sichtbar, breiten sich auch in Deutschland „Spuren von Hunger“ im Sinne von Mangelernährung aus. Der Schulwettbewerb lädt engagierte Schülerinnen und Schüler ein, sich mit Ursache und Wirkung von Mangelernährung in Deutschland auseinanderzusetzen und mit Hilfe neuer Medien Konzepte zu entwickeln, die im Alltag umsetzbar sind.

Weltweit sind rund zwei Milliarden Menschen von verborgenem Hunger (Hidden Hunger) betroffen. Damit hat Mangelernährung eine noch nie dagewesene Dimension erreicht. Überraschend ist, dass der verborgene Hunger auch in Deutschland zunehmend zum Problem wird.

Bei Mangelernährung fehlen dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, was langfristig zu erheblichen Gesundheitsschäden führen kann. Die Mangelerscheinung hängt jedoch nicht zwangsläufig mit einer Unterernährung zusammen, sondern kann auch als Folge von Fehlernährung auftreten, und zwar dann, wenn der Energiebedarf des Organismus durch Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette ausreichend oder sogar überschüssig gedeckt ist und dennoch lebenswichtige Mikrokomponenten in der Nahrung fehlen. Und so ist krankhaftes Übergewicht nicht selten ein verstecktes Zeichen für Mangelernährung.

In Deutschland trägt vor allem wachsende Armut neben mangelnder Bildung und riskanten Ernährungsgewohnheiten entscheidend dazu bei, dass trotz der Fülle und der Vielzahl vorhandener Lebensmittel eine qualitativ hochwertige Ernährung nicht für alle gleichermaßen verfügbar oder auch akzeptiert ist. Rund ein Fünftel der Bevölkerung lebt in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze, rund 1,2 Millionen von ihnen sind Kinder. Sie haben zu den verfügbaren Lebensmitteln nur beschränkt Zugang, und entsprechende Analysen belegen seit längerem, dass Hartz IV nicht ausreicht, um sich gesund zu ernähren.

Engagement, auf das wir zählen können

Im neuen Wettbewerb der Initiative „Teens4Kids – Gesundheit macht Schule!“ sind kreatives Engagement und Konzepte gefragt, wie dem Phänomen der Mangelernährung in Deutschland mit Rat und Tat zu Leibe gerückt werden kann.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 sind aufgerufen, Ideen zu finden und Konzepte für die Bekämpfung und Prävention von Mangelernährung zu entwickeln. Interessierte Teams bewerben sich mit einem Steckbrief und einem kurzen Video, in dem sie sich und ihre Idee möglichst aussagekräftig vorstellen. Für die Vorbereitung sowie den Projektzeitraum stehen den Teams die F.A.Z., eine Sammlung von Best-Practice-Projekten, Leseempfehlungen auf der Projektseite Teens4Kids sowie ein Facebook-Kanal zur Verfügung.

Alle Wettbewerbsergebnisse sollen einen konstruktiven Beitrag im Kampf gegen Mangelernährung leisten und dabei eine hohe Reichweite zum Beispiel in sozialen Netzwerken erzielen und zum Nachmachen anregen. Folgende Formate können eingereicht werden:

  • Videos
  • Songs
  • Comics
  • Poster
  • Spiele
  • Websites
  • Fanpages
  • Bilderboards

Neben der Präsentation der Wettbewerbsidee dokumentieren die Teams anschaulich den gesamten Arbeitsprozess. Dazu erhalten die Lehrkräfte im Vorfeld ein Wettbewerbshandbuch mit Empfehlungen und Anleitungen.

Wir kommen bei Ihnen vorbei!
Bewerben Sie sich für die Roadshow. Wir besuchen drei Schulen und dokumentieren die Arbeit der Teams auf Teens4Kids, um anderen modellhaft Hilfestellung in der Umsetzung ihrer Projektideen zu geben.

Ein starkes Projekt mit starken Partnern
Die Besonderheit des Projekts ist, dass durch Marketing-Maßnahmen der Schülerinnen und Schüler das Hilfsprojekt „Gegen Mangelernährung von Kindern in Ghana“ der UBS Optimus Foundation unterstützt werden kann. Jeder Klick auf eine Projektidee der Schüler wirkt sich gleich zweifach positiv aus: Pro Klick wird 1 Euro des Spendenbudgets der UBS Optimus Foundation freigeschaltet, zudem fließt die Anzahl der Klicks pro Projektidee in die finale Bewertung durch die Fachjury ein. Der Wettbewerb „(K)eine Spur von Hunger“ bietet in einer Kooperation der Assmann-Stiftung für Prävention und der F.A.Z. die Grundlage, um beispielhaft gesellschaftliches Engagement im täglichen Leben zu realisieren.

Ziele

Kompetenzentwicklung

Im Rahmen des Wettbewerbs recherchieren die Schülerinnen und Schüler anhand der F.A.Z. und der Projektseite der Assmann-Stiftung für Prävention „Teens4Kids“ nach aussagekräftigem Material rund um das Thema „gesunde Ernährung“ sowie die Ursachen und Folgen einer mangelhaften Ernährung und entwickeln Ideen für wirksame Maßnahmen.

Besonderes Augenmerk liegt auf konkreten Konzepten, die mit geringem Aufwand realisierbar und übertragbar sind. In kooperativer Arbeitsweise nutzen die Teams die gewonnenen Erkenntnisse und gestalten internetfähige Beiträge, die das Ergebnis sowie den Projektprozess anschaulich abbilden.

Personale Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler

  • nutzen die Frankfurter Allgemeine Zeitung und weitere Quellen zur eigenverantwortlichen Recherche, um sich mit dem gewählten Thema auseinanderzusetzen.
  • suchen gezielt den Austausch mit anderen, um gemeinsame Ideen für die Projektarbeit zu entwickeln.
  • erfahren in der Projektarbeit die Bedeutung des zuverlässigen Handelns und der offenen Thematisierung eventuell auftretender Fehler und Probleme.

Aktivitäts- und Handlungskompetenz
Die Schülerinnen und Schüler

  • erwerben fachlich-methodisches Wissen mit Hilfe der F.A.Z. sowie des projektbezogenen Unterrichts.
  • suchen gemeinsam nach positiven Veränderungsmöglichkeiten.
  • übernehmen Verantwortung für ein gemeinsames Projekt im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.
  • organisieren sich auch unter gegebenen zeitlichen Begrenzungen gut bei der Gestaltung ihrer Beiträge.

Sozial-kommunikative Kompetenz
Die Schülerinnen und Schüler

  • tauschen sich gegenseitig zu ihren gesammelten Informationen aus.
  • diskutieren verschiedene Meinungen und Ideen zur gemeinsamen Erstellung des Wettbewerbsbeitrags.
  • argumentieren sachlich sowie wertschätzend und sind dabei offen für Kritik.

Fach- und Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler

  • setzen sich mit dem Phänomen und den Folgen von Mangelernährung und verborgenem Hunger in Deutschland auseinander.
  • unterscheiden in ihrer Arbeit schnell Wesentliches von Unwesentlichem.
  • strukturieren die Informationen und leiten daraus geeignete Ideen für den Wettbewerbsbeitrag ab.
  • entwerfen gemeinsam überzeugende Projektideen.
  • entwickeln ein tieferes Verständnis für mögliche Folgen des eigenen Handelns im Rahmen der Projektarbeiten.

Aufgabe

Im Kampf gegen Mangelernährung

Innerhalb des dreimonatigen Wettbewerbs stellen sich die Schülerinnen und Schüler folgenden ineinandergreifenden Aufgabenstellungen:

Phase 1: Informationen recherchieren und reflektieren
In der ersten Phase des Projekts recherchieren die Schülerinnen und Schüler anhand der F.A.Z., der Projektseite Teens4Kids sowie weiterer Quellen Informationen zu den Themen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Projektideen, die Vorschläge für konkrete Maßnahmen zur Umsetzung im unmittelbaren Umfeld der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Auge haben (im Sinne von Peer Education). Dazu werden Informationen aus den genannten Quellen gesichtet, bewertet und ergebnisorientiert zusammengeführt und in Form einer Projektidee (Steckbrief und kurzes Video) eingereicht.

Ziel: Einsendung der Projektidee an das Projektbüro bis 06. Mai 2015

Phase 2.1: Projektideen entwickeln und auf Teens4Kids bewerben
Die Projektidee wird zu Beginn der Produktionsphase – ab dem 18. Mai 2015 – auf der Internetseite „Teens4Kids“ präsentiert und steht während des gesamten Projektverlaufs zum „Voting“ bereit. Um möglichst viele Stimmen für das eigene Projekt zu gewinnen, entwickeln die Schülerinnen und Schüler Marketingideen, wie sie ihre Projektidee in der Öffentlichkeit bekannt machen. Ein entsprechendes „Marketing-Kit“, das durch Helliwood konzipiert wurde, unterstützt bei der Entwicklung einer passenden Strategie und erklärt Marketinginstrumente wie Crowdfunding und Guerrilla-Marketing. Das Ergebnis des „Votings“ fließt einerseits zu 15 Prozent in die Ermittlung der Gewinner ein und fördert darüber hinaus das Hilfsprojekt „Gegen Mangelernährung von Kindern in Ghana“ der UBS Optimus Foundation. 

Ziel: Voting auf Teens4Kids initiieren

Phase 2.2: Wettbewerbsbeiträge gestalten
Es können Teambeiträge in digitaler Form eingereicht werden. Dies können unter anderem Videos, Songs, Comics, Poster, Spiele, Websites, Fanpages oder Bilderboards sein. Weitere kreative Ideen zum Projektthema werden selbstverständlich begrüßt.

Ziel: Einreichen der Wettbewerbsergebnisse bis zum 10. Juli 2015

Unterstützung in der Projektzeit
Alle Lehrkräfte erhalten nicht nur ein Wettbewerbshandbuch mit Empfehlungen und Anleitungen, sondern Sie erhalten auch einmal im Monat einen Infobrief, der das Thema mit inhaltlichen Aspekten aus der F.A.Z verbindet, Methoden vorstellt sowie mögliche Fragestellungen aufwirft, die im Klassenverband besprochen werden können. Zusätzlich werden drei Schulen besucht, um durch die Dokumentation der ihrer Teamarbeiten Anregungen und Hilfestellungen zu geben. Bei Abstimmungsbedarf oder Fragen zu den Wettbewerbsbeiträgen, kann das Projektbüro gerne kontaktiert werden.

Ablauf

Drei Monate bis zum Ziel

Der Zeitrahmen des Projekts erstreckt sich vom 04. Februar 2015 bis zum 21. September 2015 mit folgendem Ablauf:

Bis 12. April 2015: Bewerbungsphase

April 2015: Beginn der dreimonatigen Zeitungslieferung (als E-Paper) an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte.

April 2015: Recherche-/Informationsphase
Sammeln von Informationen und inhaltliche Umsetzung des Themas mit Hilfe:

  • des E-Papers der F.A.Z. und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
  • des Nachrichtenportals FAZ.NET
  • der Projektseite „Teens4Kids
  • der Facebook-Fanpage „Teens4Kids“
  • des Marketing-Kit (gesammelte Informationen zu Marketingideen, um das Projekt erfolgreich zu bewerben)
  • sonstiger Recherchemöglichkeiten on- und offline

Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer informieren sich umfassend zum Thema Mangelernährung und verborgener Hunger in Deutschland. Sie sammeln Daten und Fakten und bilden sich anhand der Informationen eine eigene Meinung, um das Thema ausführlich analysieren und aufarbeiten zu können. Geschult werden dabei ihre Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit, Zuverlässigkeit sowie ihr Folgebewusstsein.

15. April 2015: Unterstützungsworkshop für die teilnehmenden Lehrkräfte im Hause der F.A.Z. in Frankfurt am Main. Die entstehenden Fahrtkosten für das Seminar werden den Teilnehmern erstattet.

06. Mai 2015: Stichtag Projektidee
Bis Anfang Mai können die Projektideen in Form eines Steckbriefs und eines kurzen Videos eingereicht werden, um sie dann die Woche darauf auf Teens4Kids für die anschließende Votingphase zu publizieren und unter anderem zusätzlich über eine Facebook-Fanpage zu bewerben.

Mai/Juni 2015: Produktions- und Votingphase
Die Schülerinnen und Schüler fassen ihre Ergebnisse in Teamarbeit zusammen. Sie gestalten ihre Beiträge in der von ihnen gewählten Form und dokumentieren dabei ihren Arbeitsprozess digital. Ab Mitte Mai beginnt parallel zur Projektumsetzung das Voting.

10. Juli 2015: Projektabgabe
Die digitalen Wettbewerbsergebnisse sowie die Dokumentation ihrer Entstehung werden abschließend via E-Mail oder auf dem postalischen Weg eingereicht.

Juli 2015: Juryarbeit
Die eingereichten Arbeiten werden von einer Fachjury bewertet und die Sieger des Wettbewerbs ausgewählt. Dabei machen die Votings auf der Teens4Kids-Seite 15 Prozent des Gesamtergebnisses aus.

25. September 2015: Abschlussveranstaltung mit Prämierung der Siegerteams

NEU: Während der Projektzeit besucht unser medienpädagogischer Partner Helliwood drei teilnehmende Schulen, um hier das Arbeiten zu dokumentieren, auf der Facebook-Fanpage zu präsentieren und bei der Umsetzung von Projektideen modellhaft Hilfestellungen zu geben.

Preise

Anmelden, mitmachen und gewinnen!

Die besten Team-Beiträge werden am 21. September 2015 bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung mit attraktiven Preisen ausgezeichnet.

Alle eingereichten Beiträge werden im Anschluss an die Feierlichkeiten auf FAZSCHULE.NET – dem Schul- und Lehrerportal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – sowie auf www.teens4Kids.de veröffentlicht.

Achtung: Sonderpreis der Assmann-Stiftung für Prävention
Neben den eigentlichen Preisen wird ein Sonderpreis in der Kategorie „Peer-to-Peer“ ausgelost. Der Gewinn setzt voraus, dass das Projekt ein webfähiges Konzept für eine konkrete Umsetzung verfolgt und sich in besonderem Maße zum Nachmachen eignet.

Die Gewinner werden nach der Abschlussveranstaltung bekannt gegeben.

  1. Platz: 500 Euro
  2. Platz: 350 Euro
  3. Platz: 150 Euro

Sonderpreis der Assmann-Stiftung für Prävention:
500 Euro für die Umsetzung des Engagements

Projektbeiträge

Die besten Beiträge werden prämiert

Ab Ende September 2015 können Sie an dieser Stelle die Projektbeiträge einsehen.

Bitte beachten Sie Folgendes: Mit der Einreichung Ihrer Wettbewerbsbeiträge erteilen Sie der F.A.Z und der Assmann-Stiftung für Prävention unwiderruflich ein nicht ausschließliches Recht für die Nutzung und Veröffentlichung der eingereichten Unterlagen.

Die F.A.Z. und die Assmann-Stiftung für Prävention können die entstandenen Wettbewerbsbeiträge ohne jede zeitliche, räumliche und inhaltliche Einschränkung nutzen, bearbeiten und verändern sowie an Dritte weitergeben – ungeachtet der Übertragungs-, Träger- und Speichertechniken. Eine Vergütung erfolgt nicht.

  • Alle 2 Tage mehr Aufklärung

    Alle 2 Tage mehr Aufklärung

    Mit ihrer Seite und Aktionen möchte die Klasse 8a des Rosenstein-Gymnasiums Heubach darauf aufmerksam machen, dass es Mangelernährung auch in Deutschland gibt – und dass es Möglichkeiten ...

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    Ein Projektbeitrag von:
    Rosenstein-Gymnasium , Heubach
  • „Bio ist für mich Abfall!“ – Wir haben‘s satt!

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    Mit ihrem Projekt möchten die Schüler der Wilhelm-von-Oranien-Schule dazu beitragen, Hintergründe für Mangelernährung in Deutschland aufzuzeigen und gleichzeitig mögliche Lösungsansätze ...

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    Ein Projektbeitrag von:
    Wilhelm-von-Oranien-Schule , Dillenburg
  • Viel ist nicht genug.

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    Mit ihrer Facebook-Seite möchten die Schüler der Klasse E2H den Fokus auf die Ernährung von Schülern richten. Eine Notenskala von sehr guter Ernährung (1) bis mangelhafter Ernährung (5) ...

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    Ein Projektbeitrag von:
    Wilhelm-von Oranien-Schule , Dillenburg
  • Foodcheck

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    Mit ihrer Website und einer passenden App möchten die Schüler der Klasse 10 dem Nutzer helfen, beim Einkaufen das Produkt zu finden, welches für ihn am besten geeignet ist. Diese Empfehlungen ...

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    Ein Projektbeitrag von:
    CarlZeissGymnasium , Jena
  • Das Rezept gegen Mangelernährung – gesund - günstig - gesättigt

    Das Rezept gegen Mangelernährung – gesund - günstig - gesättigt

    Die Schüler der Sekunda C stellen auf ihrer Website, Facebook und Youtube einfache und gesunde Rezepte vor, die man günstig und leicht nachmachen bzw. nachkochen kann.

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    Ein Projektbeitrag von:
    Ricarda-Huch-Schule , Dreieich
  • Was wollt ihr denn?-E-2-C

    Mit dem Videobeitrag „Was wollt ihr denn?-E-2-C“ bezieht die Klasse E2C der Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg Stellung zum Thema „(K)eine Spur von Hunger“.

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    Ein Projektbeitrag von:
    Wilhelm-von-Oranien-Schule , Dillenburg
  • Tasty & Healthy

    Die Schüler der Klasse E5 der Theodor-Heuss-Schule Reutlingen gestalteten Informationsplakate, Vespertüten und Becher mit Mottosprüchen zum Thema „Tasty & Healthy“.

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    Ein Projektbeitrag von:
    Theodor-Heuss-Schule , Reutlingen
  • Veggie Polizei

    Mit ihrem Audiobeitrag „Veggie Polizei “ bezieht die Klasse 8C des Gymnasiums Bad Iburg Stellung zum Thema „(K)eine Spur von Hunger“.

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    Ein Projektbeitrag von:
    Gymnasium , Bad Iburg
  • E2 Wu Chemie - Blickpunkt Fleisch

    Mit ihrem Videobeitrag „E2 Wu Chemie - Blickpunkt Fleisch“ bezieht die Klasse E2 Experimentalchemie der Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg Stellung zum Thema „(K)eine Spur von ...

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    Ein Projektbeitrag von:
    Wilhelm-von-Oranien-Schule , Dillenburg

Partner

Von starken Partnern profitieren

Der Wettbewerb „(K)eine Spur von Hunger“ profitiert von seinen starken Partnern, die die Projektlaufzeit begleiten.

Seit mehr als 30 Jahren führt die Frankfurter Allgemeine Zeitung medienpädagogische Projekte durch, um Lehrkräfte in ihrer täglichen Arbeit mit Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. Das Ziel der Schulprojekte wie beispielsweise „Jugend recherchiert“ oder „Jugend schreibt“ ist, die Themen- und Medienkompetenz der Teilnehmenden zu stärken. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen im Rahmen eines Wettbewerbs über einen festgelegten Zeitraum von 3 bis 12 Monaten, Informationen zu einem bestimmten Thema zu recherchieren, zu filtern und in einem innovativen Beitrag festzuhalten. Um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern in Deutschland die Chance zu geben, an den Projekten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung teilzunehmen, sind verschiedene Bildungspartner im Einsatz. Die Assmann-Stiftung für Prävention ist dem Bildungsnetzwerk der F.A.Z. beigetreten und unterstützt in Kooperation mit der UBS Optimus Foundation den neu konzipierten Wettbewerb „(K)eine Spur von Hunger“. Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Schul- und Lehrerportal der F.A.Z. http://www.fazschule.net/project/teens4kids und dem Projektportal www.teens4kids.de der Assmann-Stiftung für Prävention

Über die Assmann-Stiftung für Prävention
Zweck der im Jahr 2003 gegründeten Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens im Bereich der medizinischen Prävention. Ein wesentliches Ziel der Stiftungsarbeit ist es, den Bürgern durch wissenschaftlich fundierte Informationen präventivmedizinische Maßnahmen zu vermitteln, um Lebensqualität zu verbessern und die Lebenserwartung zu verlängern.

Durch Forschung und Informationen Leben retten, ist das Leitmotiv der Stiftung. Des Weiteren initiiert und unterstützt die Stiftung präventivmedizinische Forschungsprojekte in Entwicklungsländern. Knappheit an sauberem Trinkwasser, Bodenerosion, Fehl- bzw. Mangelernährung und Infektionskrankheiten sind in vielen Ländern die Ursachen für Tod im Kindesalter. Durch strategische Partnerschaften einen Beitrag zur Finanzierung von Forschungsvorhaben zu leisten, die das Verständnis von Umweltfaktoren auf die Entstehung von Krankheiten verbessern, gehört zu den wesentlichen Langzeitzielen der Stiftungsarbeit.

Mit ihren detailreichen Internetseiten spricht die Assmann-Stiftung für Prävention sowohl interessierte Laien als auch medizinische Fachkreise an. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Informationen aus der präventivmedizinischen Forschung und aus der weltweiten Gesundheitspolitik vorzugsweise zu Optionen für eine gesunde Lebensführung sowie zu Chancen, Risiken für schwerwiegende Erkrankungen, wie zum Beispiel Herzinfarkt und Schlaganfall, Demenz und Krebs frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Die fachliche Expertise der Assmann-Stiftung für Prävention gründet sich unter anderem auf international ausgewiesenen Forschungen zu einer der weltweit größten prospektiven Langzeitbeobachtungsstudie im Bereich Herz-Kreislauf- und Gefäßmedizin (PROCAM-Studie).

Weitere Informationen erhalten Sie auf: www.assmann-stiftung.de.

Über die UBS Optimus Foundation
Die UBS Optimus Foundation wurde 1999 in der Schweiz gegründet; seit 2004 gibt es die UBS Optimus Foundation Deutschland. Sie ist eine gemeinnützige Förderstiftung, die 100 Prozent des eingeworbenen Geldes in ihre Projekte fließen lässt. Die Lohn- und Administrativkosten zahlt die Bank. Gefördert werden weltweit Projekte in den Bereichen Kindergesundheit, Kindererziehung und Kinderschutz. Die Stiftung legt Wert auf innovative Konzepte, die dazu dienen, neue Ansätze für Problemlösungen zu entwickeln. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 107 Projekte in 48 Ländern gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ubs.com/optimus-foundation-deutschland

Über die Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, gegründet 1949, ist eine der größten, überregionalen Qualitätszeitungen Deutschlands. Um ihre politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu garantieren, ist die F.A.Z. in die FAZIT-Stiftung eingebettet, die sich der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie der Bildung und Erziehung widmet. Montags bis samstags erscheint die Frankfurter Allgemeine Zeitung und informiert über 330.000 Leser. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung erreicht als eigenständiges Produkt aus dem Hause F.A.Z. über 335.000 Leser Sonntag für Sonntag. Geschrieben wird unsere Zeitung jeden Tag von über 450 festen Redakteuren. Unser Auslandskorrespondentennetz, das größer ist als jenes der New York Times, sorgt für ausführliche Vor-Ort-Berichte aus aller Welt: Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.

Projektbüro | Helliwood media & education
HELLIWOOD ist ein Geschäftsbereich des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit e.V. (fjs), einer seit mehr als 20 Jahren erfolgreich arbeitenden gemeinnützigen Organisation in Deutschland. Als Teil einer Non-Profit-Organisation verbindet Helliwood die spezifischen Kompetenzen einer gemeinnützigen Organisation mit den Erfahrungen und Potentialen einer Agentur für Neue Medien und erzeugt so erfolgreiche und höchst innovative Lösungen. HELLIWOOD steht für zukunftsweisende Lösungen, die aktuelle Entwicklungen in Medien und Bildung aufgreifen. In unserem Denken, Gestalten und Handeln binden wir neueste Erkenntnisse ebenso ein wie bewährte Modelle aus der Praxis.

Wenn Sie inhaltliche oder organisatorische Fragen zum Wettbewerb „(K)eine Spur von Hunger“ haben, können Sie sich gerne per E-Mail oder Telefon an uns wenden:

HELLIWOOD media & education
Marchlewskistraße 27, 10243 Berlin
Projektbüro: Anne Kirchner
Telefon: +49 30 2938 1680
Telefax: +49 30 2938 1689
E-Mail: kirchner@helliwood.com
Internet: www.helliwood.de

Bei Rückfragen zu FAZSCHULE.NET
Frau Anne Burkhardt
Telefon: +49 69 7591-1531
Telefax: +49 69 7591-801531
E-Mail: schulportal@faz.de
Internet: www.fazschule.net

Fakten

Mit kreativem Engagement gegen Mangelernährung in Deutschland Zukunft sichern

– Begleittext zur Ausschreibung; verfasst durch die Assmann-Stiftung für Prävention –

Rund zwei Milliarden Menschen weltweit sind von verborgenem Hunger betroffen. Sie leiden an einem dauerhaften Mangel an Mikronährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und/oder essentiellen Aminosäuren.

Mangelernährung hat damit eine noch nie dagewesene Dimension erreicht.

Doch erst seit wenigen Jahren wird das Ausmaß des verborgenen Hungers in der Öffentlichkeit sichtbar, auch, weil der Fokus der Medienberichte über Hunger bislang überwiegend auf Unterernährung lag.

Strategische Diskussionen um die Neuausrichtung der internationalen Entwicklungspolitik der UN für den Zeitraum 2016 bis 2030 verändern derzeit den Blickwinkel; ausreichende Ernährung zu sichern gilt als ein Schlüsselfaktor für die Zukunft der Menschheit.

Neue globale Aktionsbündnisse entstehen weltweit, um die Ursachen von Mangelernährung zu bewerten und um ihre Folgen zu bekämpfen. Deutschland ist aktiver Player in dieser internationalen Allianz und steht zugleich im eigenen Land vor der Herausforderung, wirksame Maßnahmen gegen den verborgenen Hunger zu initiieren.

Mangelernährung führt zu gravierenden Langzeitfolgen sowohl im Lebenszyklus eines Einzelnen als auch in einer Gesellschaft. Dieser Kreislauf kann nur durchbrochen werden, wenn individuelles Engagement gesundheitspolitische Rahmenbedingungen ergänzt.

Die Initiative Teens4Kids ist mit ihren Partnern der Aufgabe verpflichtet, kreative Impulse für das individuelle Engagement gegen Mangelernährung zu finden und zu fördern.  

Mangelernährung und verborgener Hunger

Der Begriff Mangelernährung umschreibt übergreifend ein Ernährungsdefizit. Ernährungsdefizite entstehen insbesondere dann, wenn dem Körper zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente dauerhaft zu sehr fehlen, um eine stabile Gesundheit aufrechtzuerhalten. Anders als bei einem Mangel an Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten, der im Körper rasch als akuter Hunger spürbar ist, äußern sich die Defizite in der Mikronährstoffbilanz über einen längeren Zeitraum nicht in klinischen Symptomen und sind auch biochemisch nur ganz schwer nachweisbar. Mangelernährung schadet über einen langen Zeitraum im Verborgenen.

Verborgener Hunger kann auch als Folge von Fehlernährung auftreten, und zwar dann, wenn der Energiebedarf des Organismus durch Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette ausreichend oder sogar überschüssig gedeckt ist, in der Nahrung dennoch lebenswichtige Mikronährstoffe fehlen. Und so ist krankhaftes Übergewicht nicht selten ein verstecktes Zeichen für Mangelernährung.

Der anschauliche Begriff des verborgenen Hungers (hidden hunger) illustriert die Besonderheit des Defizits an Mikronährstoffen und findet daher immer mehr Verbreitung.

Sichtbare Folgen des verborgenen Hungers
Körperliche Schwäche, Antriebslosigkeit und Müdigkeit sind erste, unspezifische Symptome von Mangelernährung. Leidtragende sind insbesondere die Kinder.

Ernährungsfehler in den ersten 1000 Tagen eines Kindes prägen es unter Umständen bis zu seinem Lebensende und lassen sich kaum kompensieren. Mehr noch, sie werden als eine gefährliche Hypothek der in der frühen Kindheit mangelernährten Eltern an ihre Nachkommen weitergegeben.

Sichtbar wird der verborgene Hunger vor allem an einem zu geringen Längenwachstum (Stunting).

Stunting fällt in Deutschland längst nicht so gravierend aus wie in den Entwicklungsländern. Dennoch gibt es hierzu mögliche Anhaltspunkte, obgleich anthropometrische Daten umstritten sind. So zeigt eine brandenburgische Studie aus dem Jahr 2010, dass sozial benachteiligte Kinder im Durchschnitt kleiner sind als Kinder aus bessergestellten Haushalten. In Familien mit vielen Kindern erreichen die Letztgeborenen oft nicht die altersentsprechende Körpergröße. Auch krankhaftes Übergewicht kann in Deutschland ein Indiz für Mikronährstoffmangel sein.

Zu den schwerwiegenden Langzeitfolgen des verborgenen Hungers zählen neben den Wachstumsstörungen ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem und Einschränkungen in der neurologischen und kognitiven Entwicklung. Die Art der Schädigungen hängen auch davon ab, welcher Mineralstoff oder welches Vitamin einzeln oder in Kombination dauerhaft fehlt: Zinkmangel schwächt das Immunsystem, Eisenmangel beeinträchtigt die Hirnentwicklung, Vitamin A-Mangel mindert die Sehkraft unter anderem. Da Mikronährstoffe vernetzt im Stoffwechsel wirken, bedingt der Mangel einer Komponente oft weitere Defizite. Viele Elemente dieses Wechselspieles sind noch Gegenstand der Forschung. Sicher ist jedoch, dass Mangelernährung gravierende Langzeitfolgen nach sich zieht.

Mangelernährte Kinder bleiben ihr ganzes Leben lang einem mehrfach höheren Risiko ausgesetzt, an Herz-Kreislauf- und chronischen Lungenerkrankungen, Diabetes und Krebs zu erkranken. Auch ihre kognitive und körperliche Leistungsfähigkeit als Erwachsene liegt bis zu 20 Prozent unter dem Durchschnitt für ausreichend ernährte Gleichaltrige.

Die Folgen von Mangelernährung mindern nicht nur die Zukunftsaussichten der Betroffenen, sondern auch das sozioökonomische Entwicklungspotential einer Gesellschaft. In den meisten Entwicklungsländern ist das Bruttoinlandsprodukt aufgrund der Auswirkungen von Mikronährstoffmangel der Bevölkerung um 0,7 bis 2,0 Prozent reduziert. Für Deutschland liegen noch keine entsprechenden Schätzungen vor.

Mangelernährung in Deutschland im sozialen Kontext
Wenn auch die schwerwiegenden Folgen von Mangelernährung überwiegend in den Entwicklungs- und Schwellenländern auftreten, wird der verborgene Hunger auch in Deutschland zunehmend zum Problem.

Vor allem wachsende Armut trägt neben mangelnder Bildung und einseitigen Ernährungsgewohnheiten entscheidend dazu bei, dass trotz der Fülle und der Vielzahl vorhandener Lebensmittel eine qualitativ hochwertige Ernährung nicht für alle gleichermaßen verfügbar oder auch akzeptiert ist. Rund ein Fünftel der Bevölkerung lebt in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze, rund 1,2 Millionen von ihnen sind Kinder. Sie haben zu den rund 250.000 in Deutschland verfügbaren Lebensmitteln nur beschränkt Zugang.

Analysen belegen seit längerem, dass Hartz IV nicht ausreicht, um sich gesund zu ernähren. Beispielsweise sind lediglich zwei bis drei Euro im Regelsatz für die Ernährung der Vorschulkinder vorgesehen, obgleich mindestens das Doppelte benötigt wird, um die nötige Ernährungsvielfalt zu sichern. Betroffen sind vor allem Alleinerziehende, die im Vergleich zu Paarfamilien im Bundesdurchschnitt fünfmal häufiger auf Hartz IV angewiesen sind.

Die aufgrund eines zu geringen Einkommens erzwungene Einschränkung geht meist zu Lasten der Ernährungsqualität. Ärmere Familien sparen meist an Strom und vor allem am Essen. Betroffene greifen so öfter zu den billigen und fettreichen Lebensmitteln, während frisches Obst und Gemüse als klassische Nährstofflieferanten selten auf Dauer finanzierbar sind. Tafeln sichern in der Regel das Sattwerden, aber nicht die optimale, ausgewogene, hochwertige Nährstoffversorgung.

Die Konsequenz ist sichtbar: Kinder aus armen Familien sind in Deutschland dreimal so häufig stark übergewichtig wie Kinder aus bessergestellten Familien. Ebenso leiden sozial benachteiligte Kinder öfter an ernährungsbedingten, chronischen Krankheiten, insbesondere an Typ 2-Diabetes oder an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Magersucht, Allergien und Neurodermitis belasten dagegen eher Kinder aus reicheren Familien. Aussagen zum verborgenen Hunger bei Flüchtlingskindern liegen noch nicht vor, gehören jedoch auch zum Gesamtbild von Mangelernährung in Deutschland.

Und noch ein weiterer Aspekt wird in Zukunft immens an Bedeutung gewinnen, die Sicherung der Nährstoffdichte, das heißt einer Ernährung mit Lebensmitteln, die im Verhältnis zum Energiegehalt reich an Vitaminen sowie Mineralstoffen (und Proteinen) sind, zum Beispiel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, fettarme Milch und Milchprodukte, Fisch, Putenfleisch und anderes mageres Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen.

Qualitativ hochwertige Nahrungsmittel sind jedoch keine Selbstverständlichkeit. Starke Verarbeitung von Lebensmitteln, Fehler im Transport und in der Lagerung, Monokulturen, Klimawandel und Korruption tragen dazu bei, dass es immer schwieriger wird, Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte zur Verfügung zu stellen. Wie die Verbreitung des verborgenen Hungers vollzieht sich die nachteilige Veränderung der Nährstoffdichte nahezu lautlos und unbeachtet – auch in Deutschland.

Staatliche Rahmenbedingungen und individuelles Engagement

Gesunde Ernährung von Kindern ist zunehmend Thema in der Entscheidungsfindung auf höchster politischer Ebene. So beriet der Bundestag zu Jahresbeginn über Vorlagen zu „Gesunde Ernährung stärken – (regionale) Lebensmittel wertschätzen“. In der Diskussion sind Maßnahmen zur qualitativen Verbesserung der Verpflegung in der Schule und Wege, um sozial benachteiligte Kinder daran teilhaben zu lassen. Der Erwerb eines „Ernährungsführerscheines“ soll vor allem Grundschüler anregen, Ernährungswissen zu festigen. Programme wie IN FORM, Gesund ins Leben, Schule i(s)st gut und Teller statt Tonne trainieren gesundheitsförderliche Ernährungsgewohnheiten in der Schule.

Nachhaltige Veränderungen im Lebensstil sind jedoch ebenso ein Ergebnis aus der Schnittmenge zwischen den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der individuellen Entscheidung, Chancen zu nutzen. Und gerade Ernährung ist immer auch eine persönliche Angelegenheit.

Wir entscheiden uns bei der Wahl für eine Ernährungsweise immer auch für eine Zukunftsoption für uns und für unsere Umwelt. Diese Entscheidung bewusst und verantwortungsvoll zu treffen, möchte die Initiative Teens4Kids erleichtern.

Die Initiative Teens4Kids

Die Initiative „Teens4Kids – Gesundheit macht Schule!“ geht davon aus, dass es des Engagements aller Beteiligten und nicht nur staatlicher Vorgaben bedarf, um den verborgenen Hunger in Deutschland zu begrenzen. Gerade die neuen Medien bieten hierfür ein Spektrum von bislang nie dagewesenen Möglichkeiten, sich auch als Einzelner kreativ in die öffentliche Meinungsbildung einzubringen.

Digitale Medien beispielsweise gehören zum Lebensalltag aller Bevölkerungsschichten. Sie ermöglichen und beschleunigen mehr denn je den Zugang aller zu Informationen, auch im Bereich der Gesundheitsvorsorge. Doch es kommt darauf an, dass diese Informationen auch abgerufen werden. Und dies gelingt immer dann am besten, wenn sie an die Erlebniswelt der Nutzer auf Augenhöhe anknüpfen. Diesen Ansatz möchte die Initiative Teens4Kids mit ihren Projektpartnern Assmann-Stiftung für Prävention, F.A.Z. und UBS Optimus Foundation innovativ fördern.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 sind aufgerufen, Ideen zu finden, wie mit Hilfe neuer Medien Konzepte zur Prävention und Bekämpfung von Mangelernährung so ansprechend dargestellt werden können, dass Gleichaltrige diese Impulse aufgreifen wollen und können, um Veränderungen im Alltag und in der unmittelbaren Umgebung anzuregen. Interessierte Teams bewerben sich mit einem Steckbrief und einem kurzen Video, in dem sie sich und ihre Idee möglichst aussagekräftig vorstellen. Für die Vorbereitung sowie den Projektzeitraum stehen den Teams die F.A.Z., eine Sammlung von Best-Practice-Projekten, Leseempfehlungen auf der Projektseite Teens4Kids sowie ein Facebook-Kanal zur Verfügung.

Alle Wettbewerbsergebnisse sollen einen konstruktiven Beitrag im Kampf gegen Mangelernährung leisten und dabei eine hohe Reichweite, zum Beispiel in sozialen Netzwerken, erzielen und zum Nachmachen anregen. Folgende Formate können eingereicht werden: Videos, Songs, Comics, Poster, Spiele, Webseiten, Fanpages sowie Bilderboards.

Neben der Präsentation der Wettbewerbsidee dokumentieren die Teams anschaulich den gesamten Arbeitsprozess. Dazu erhalten die Lehrkräfte im Vorfeld ein Wettbewerbshandbuch mit Empfehlungen und Anleitungen.

Grundlegende Dokumente zum Thema:

Auf der Webseite der Initiative „Teens4Kids – Gesundheit macht Schule!“, www.teens4kids.de, und der Assmann-Stiftung für Prävention, www.assmann-stiftung.de, sind für das Thema der Ausschreibung konzipierte Hintergrundinformationen verfügbar, die nach dem Stand internationaler Präventionsforschung ständig ergänzt werden.

Fundierte Informationen zum Thema enthalten ebenso:

Haben Sie weitere Fragen zum Projekt? Klicken Sie hier

Anrede*:

Ihre Frage an das medienpädagogische Institut

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Beruf und Chance